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Von Jan Guldner FTD 21.09.2010 (Auszüge)
Als Eginhard Vietz die Fabrik nahe Peking sah, brach in ihm eine Welt zusammen. „Wenn ich in dem Moment eine Pistole gehabt hätte, hätte ich mich erschossen“, sagte der 69-jährige Unternehmer. Er schaute auf ein Gebäude, das genau so aussah, wie das, was er mit seinem chinesischen Joint-Venture-Partner 87 Kilometer entfernt aufgebaut hatte. Er sah die exakt gleichen Maschinen vom Band rollen, mit dem exakt gleichen Logo des Pipeline-Equipment-Herstellers Vietz.
Und irgendwie hatte er es geahnt. Auf anraten eines alten chinesischen Freundes hatte er sich kurz zuvor in der ursprünglichen Fabrik offiziell nach Deutschland verabschiedet. Gemeinsam mit dem Freund wartete er dann aber in einem Auto vor der Fertigungshalle. Er hatte das Gefühl, dass etwas mit den Angestellten nicht stimmte. Manchmal sah er völlig fremde Gesichter unter den Arbeitern, deren Herkunft er sich nicht erklären konnte. An diesem Abend sollte er erfahren, woher die Unbekannten kamen. Um Punkt 18 Uhr rollte ein VW Bus vor, lud acht Mitarbeiter aus, acht andere wieder ein und fuhr davon. Vietz und sein Bekannter folgten dem Bus. Bis hin zu jener eins-zu-eins-Kopie seiner Fabrik.
Vietz ist der einzige deutsche Mittelständler, der jemals ausspioniert wurde. Zumindest offiziell. Denn während Vietz mit seiner Geschichte durch die Gazetten tingelt, tun andere alles, um nicht an die Öffentlichkeit zu müssen. Zahlen belegen jedoch, dass es noch mehr mittelständische Spionageopfer gibt. Eine neue Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG kommt zu dem Ergebnis, dass 18 Prozent der deutschen Mittelständler von Wirtschaftsspionage betroffen sind – am ehesten mittelständische Autozulieferer, Maschinenbauer und Software-hersteller.
Auch das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor einer zunehmenden Gefährdung des deutschen Mittelstands. „Bedroht sind alle, die innovative Produkte herstellen“, sagt Berthold Stoppelkamp von der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW), einer Initiative der großen Wirtschaftsverbände. „Besonders gefährdet sind aber die Hidden Champions des deutschen Mittelstandes.“ Die meisten Angriffe werden nach wie vor nicht bekannt, sagt Stoppelkamp. Die betroffenen Unternehmen halten ihre Verdachtsfälle geheim. Sie schämen sich, dass sie übers Ohr gehauen wurden. Sie befürchten, ihre Geschäftspartner könnten sie für unseriös halten.
Bei Vietz fing alles gut an: Der Pipeline-Baumaschinenhersteller hatte 2003 gerade ein erfolgreiches Geschäft in China abgewickelt. Für eine 2300 Kilometer lange Rohrleitung lieferte er einen großen Teil der Schweiß- und Biegemaschinen. Die chinesischen Partner waren so begeistert, dass sie Vietz ein Joint Venture mit dem größten chinesischen Gas- und Ölkonzern angeboten. Vietz hielt 55 Prozent der Anteile, die Belegschaft stellte der chinesische Partner. Immerhin über 400 Mann – die Firma zählte davor nicht einmal halb so viele Mitarbeiter. Im Januar 2004 wurde bei Peking die Fabrik eröffnet. Im Mai entdeckte der deutsche Unternehmer das Plagiat in der Nähe. Vietz beziffert den ihm entstandenen Schaden auf 2,5 Mio. Euro.
Der Verlust entsteht nicht unbedingt nur durch geklaute Konstruktionspläne und Blaupausen. Auch Kundendatenbanken, Zuliefererkonditionen oder Kalkulationen für neue Produkte sind begehrt. Im Vergleich zu anderen Formen der Wirtschaftskriminalität sind die Schadensschätzungen extrem hoch. Pro Fall wir im Schnitt mit 1 Mio. Euro gerechnet. Bei Delikten wie Betrug, Untreue oder Korruption seien es lediglich 160.000 Euro. Schätzungen der Uni Lüneburg im Auftrag des Sicherheitsforums Baden-Württemberg beziffern das Gefährdungspotenzial der Wirtschaftsspionage für ganz Deutschland auf 50 Mrd. Euro im Jahr.
Die Bedrohung durch Spionage besteht, in mittelständischen und familiengeführten Unternehmen ist das Bewusstsein dafür aber klein, sagt Frank Hülsberg, Leiter der Wirtschaftskriminalitätsabteilung der Unternehmensberatung KPMG. „Es werden Hunderttausende Euro ins Marketing gesteckt und Millionen in die Entwicklung, aber wenn 50.000 Euro für die Sicherheit investiert werden sollen, zögert man.“
Das Paradoxe an dieser Einstellung: Im Gegensatz zu fremdgeführten Firmen, sind die gefährdeten Daten die Grundlage für das Wohlergehen der Eigentümerfamilie. „Daran hängt das ganze Vermögen, trotzdem schützen sie sich nicht“, sagt Hülsberg.
Die passenden Lösungen suchen Mittelständler dann bei privaten Sicherheitsberatern. „Die Kunden im Mittelstand haben keine eigene Abteilung dafür, deshalb kommen sie zu uns“, Christian Schaaf, Geschäftsführer einer Beratungsfirma.
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Lt. Polizeibericht sind in Nordbayern wieder Edelmetalldiebe unterwegs. Sie sind sogar 2x innerhalb von 5 Tagen in die selbe Firma eingebrochen und haben jedesmal fette Beute gemacht.
Ausserdem werden vermehrt Aufsitzmäher von Sportvereinen gestohlen. In letzter Zeit sind 3 Fälle in Franken bekannt geworden.
Also: Schützen Sie was Sie behalten wollen, lassen Sie sich unabhängig beraten.
Sicherheits- und Notfallmanagement
Darf es etwas mehr sein?
Abgesehen von den Global Playern spielt das Thema Terror für deutsche Unternehmen noch eine untergeordnete Rolle. Aber auch bezüglich der vielen anderen Risikopotentiale wie Sabotage, Wirtschaftsspionage oder technisches Versagen verhalten sich viele Sicherheitsverantwortliche bemerkenswert selbstsicher.
Ohne adäquates Sicherheitsmanagement stranden Unternehmungen schnell – und der Sicherheitsverantwortliche haftet.
Curt Emmerich, deutscher Arzt und Schriftsteller, sagte einmal: „Ich war meiner Sache ganz sicher und gerade diese Sicherheit war es, der alle Zweifel entsprangen.“ Ein Satz, den sich jeder Sicherheits-verantwortliche merken sollte, denn konsequentes Sicherheits-management ist der ständige Prozess, Bestehendes kritisch zu prüfen, zu optimieren und den Realitäten zeitnah anzupassen. Sicherheits- und Notfallmanagement wird von gesetzlichen und wirtschaftlichen Regelwerken bestimmt. Organisationspflicht, Sorgfaltspflicht, Datenschutz, DIN ISO 27001, Arbeitsschutz, Umweltschutz, Versicherungsbedingen sind heute eng miteinander verknüpft und verpflichten zum vorbeugenden Handeln.
„Die Gefahr von Verlusten und Schäden, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge externer Ereignisse eintreten, angemessen einzuschränken oder gar zu verhindern“ – dies schreibt das Kontrag (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) den Unternehmen vor. Ein Satz mit weitreichender Bedeutung, dessen Realisierung mit dem Sicherheits- und Notfallmanagement beginnt. Teilweise überdeckend schließen sich Risk-Management und Business-Continuity-Management an.
Die Haftungskaskade zeigt gefühlsmäßig nach oben. Bedrohungsbild, Schutzzieldefinition und Leitlinien müssen zwar auf der strategischen Ebene erarbeitet und entschieden werden. In der Regel wirkt die Haftungsverantwortung aber auf die operative Ebene. Hier erfolgt die Schwachstellenanalyse und die Risikobewertung, hier werden die Details der technischen und der baulichen Maßnahmen umgesetzt, hier werden die Verfahren und Prozesse für den Fall des Eintretens entwickelt. Hier muss der Detaillierungsgrad hoch verdichtet und gerichtsfest dokumentiert werden. Organisationsfehler auf dieser Ebene können sich im Ereignisfall katastrophal auswirken und sind in der Regel den Sicherheitsverantwortlichen dann direkt zuzuordnen.
Verkettung unglücklicher Umstände
Eine Aussage wie: „Die Ursache war eine Verkettung unglücklicher Umstände“ deutet in der Regel auf Fehler im Sicherheitsmanagement hin und ruft automatisch Versicherung und Staatsanwaltschaft auf den Plan. Der Vorwurf des Organisationsverschulden ist schnell erhoben – und trifft in der Regel auch zu. Hier wird hinterfragt, ob Fehler bei der Bewertung von Schwachstellen und Risikopotential gemacht wurden, ob die Aufbau- und Ablauforganisation nicht stimmte oder ob fehlende, falsche oder nicht aktualisierte Leitlinien, Richtlinien, Verfahrensanweisungen oder Arbeitsanweisungen die Ursache waren. Auch Überwachungs- und Gefahrenmeldetechnik und die Gefahrenabwehrorganisation stehen dann schnell auf dem Prüfstand.
Die Liste der Mängel und Fehler kann beliebig fortgeführt werden. Die Revisionspraxis zeigt, dass bereits auf der Ebene Security- und Notfallmanagement oft elementare Mängel vorhanden sind. Offensichtlich bleibt ungeachtet, dass bereits auf dieser Ebene der größte Teil des Risikopotentials im Fall des Eintretens abgefangen werden kann.
Verantwortliche in der Zwickmühle
In Zeiten eng geschnürter Budgets und breit gestreuter Sparmaßnahmen kommt auch die Sicherheit nicht ungeschoren davon. Viele bereits verabschiedete Maßnahmen werden verschoben oder gestreckt, teilweise oder ganz gestrichen. Sicherheitsmängel werden bewusst in Kauf genommen. Der Sicherheitsverantwortliche steckt in der Zwickmühle. Nimmt er die Sicherheitsmängel billigend in Kauf, übernimmt er ein persönliches Risiko. Zeigt er die Sicherheitsmängel auf, muss er die Notwendigkeit zu deren Beseitigung nachvollziehbar belegen und dokumentieren. Die Risikobewertung (Risikopotentialwert mit und ohne Maßnahmen) ist dafür ein geeignetes Mittel und dokumentiert gerichtsfest, dass Mängel erkannt, bewertet und den Verantwortlichen angezeigt wurden. Die Frage, ob es etwas mehr oder etwas weniger sein darf, ist auf das notwendige Muss relativiert.
Strukturiertes Notfallmanagement
In der Regel werden die Kenngrößen Eintretenswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß zur Bewertung des Risikopotentials verwendet. Eine wichtige Kenngröße wird oft vernachlässigt und nicht in die Bewertung einbezogen: die Entdeckungswahrscheinlichkeit. Gerade an dieser Kenngröße lässt sich die Reduzierung des Risikopotentials und somit der getätigten oder geplanten Investitionen sehr gut nachweisen. Die Gegenüberstellung von altem und neuen Risikopotential sowie das verbleibende Restrisiko ist daher grundsätzlich zu empfehlen und belegt das Wertschöpfungspotential von Sicherheitsmaßnahmen.
Investitionen in technische, bauliche und personell-organisatorische Maßnahmen verlieren an Wirkung, wenn die Ereignis- und Notfallorganisation im Fall des Falles nicht funktioniert. Die Ereignis- und Notfallorganisation hat zwar höchste Bedeutung, zeigt aber oft gravierende Mängel. Die Komplexität und der Detaillierungsgrad der Aufbau- und Ablauforganisation ist von Art und Größe eines Unternehmens abhängig. Der Aufwand für die durchgängige Konzipierung und Aktualisierung ist erheblich und wird aus Zeitmangel und Kostengründen oft vernachlässigt.
Die Kernanforderungen sind grundsätzlich gleich: Die damit verbundenen Sicherheits- und Ablaufprozesse müssen eindeutig und lückenlos sein; Trainings und Schulungen sind regelmäßig durchzuführen und zu dokumentieren. Sicherheits- und Notfallmanagement darf nicht von der Frage „etwas weniger oder etwas mehr“ bestimmt werden. Die beste Basis ist die Bereitschaft zu Selbstzweifel und systematischem Vorgehen.
W&S – Das Sicherheitsmagazin, Ausgabe 3/2010, Seite 18-19, Autor: Volker Kraiß
Die TZ München widmet heute eine ganze Seite einem Problem des Einzelhandels, dem Ladendiebstahl.
/www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/wo-die-langfinger-in-muenchen-zuschlagen-tz-882248.html
Der Einzelhandelsverband HDE beklagt allein in München einen Schaden durch Ladendiebstahl in Höhe von rund 45 Mill. Euro im Jahr 2009.
Gleichzeitig weißt er darauf hin, daß der Handel 2009 über160 Mill. Euro in moderne Warensicherung investiert hat.
Bei diesen Zahlen stellt sich die Frage, ob diese eingesetzten Mittel (160 Mill. Euro) effektiv eingesetzt wurden. Einfach eine moderne Warensicherung ein zusetzten reicht nicht aus. Um das Entdeckungsrisiko für potenzielle Ladendiebe und die Aufklärungsquote zu erhöhen, bedarf es eines umfassenden Konzeptes. Diese Konzept sollte Abläufe, Warensicherung, Überwachung und Mannpower berücksichtigen. Bei technischen und personellen Maßnahmen sollten zunächst auf vorhandene Ressourcen zurückgegriffen werden um die Kosten für die gesamten Maßnahmen überschaubar zu halten. Auch die Schulung der Verkaufsmitarbeiter im erkennen und dem Umgang mit Ladendieben ist eine kostengünstig und erfolgreiche Maßnahme um Ladendiebstähle zu verhindern oder aufzuklären und gehört in ein Konzept.
Hochwasser im Osten und Süden, Feuer in Russland. Hat Ihre Firma Vorbereitungen getroffen um Schadensereignissen schnell und effektiv zu begegnen. Zu diesen Schadensereignissen gehören nicht nur Naturereignisse wie zur Zeit an Oder und Neiße und an den Flüssen in Bayern, sowie die Brände in Russland. Zu diesen Schadensereignissen gehört ebenso Diebstahl, Einbruch, Spionage, Sabotage, Sachbeschädigung und ähnliches. Durch ein gut vorbereitetes Risk-Management lassen sich Schäden begrenzen und die Folgen reduzieren. Ein einmal eingerichtetes Risk-Management muß in regelmäßigen Abständen überprüft werden und gegebenenfalls veränderten Gegebenheiten angepasst werden. Mit einer unabhängige Beratung erreichen Sie den besten Schutz für Ihr Unternehmen.
Sicherheits- und Risk- Management
Jedes Unternehmen muß auf alle möglichen Betriebsstörungen vorbereitet sein.
Betriebsstörungen durch:
technische Ausfälle wie
Unfälle Stromausfall Maschinenschäden
kriminelle Handlungen
Diebstahl Einbruch in 2009, 2.344.646 angezeigte Fälle
Wirtschaftskriminalität
Sabotage Spionage in 2009, 101.340 angezeigte Fälle
Elementarschäden
Feuer jährl. ca. 200.000 gemeldete Brände, Brand- und Folgeschäden bei Gewerbe und Industrie ca.250.000 € pro Schadenfeuer Wasserschäden Umweltschäden Naturereignisse um nur einige schadensträchtige Ereignisse zu nennen.
Diese Schadensereignisse verursachen hohe Kosten durch:
Betriebsausfälle Nicht durch Versicherungen gedeckte
Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten Zusätzlicher Zeit- und Arbeitsaufwand für
Geschäftsleitung und Mitarbeiter Imageverlust Kundenverlust und können bis zur Insolvenz führen.
Hier kann ein gut vorbereitetes Sicherheits- & Riskmanagement sofort eingreifen und die Folgen für das Unternehmen so gering wie möglich halten.
Grönke-Sicherheitsberatung unterstützt Sie professionell bei der personellen Zusammenstellung Ihres Risk-Team. Es soll dem Entscheider schnell, fundierte Informationen zur aktuellen Lage und Vorschläge zur Schadensminimierung zur Verfügung stellen.
Grönke-Sicherheitsberatung unterstützt Sie bei der technischen Vorbereitung.
Grönke-Sicherheitsberatung unterstützt Sie bei der Vorbereitung von Imagemaßnahmen im Rahmen des Risk-Management.
Grönke-Sicherheitsberatung unterstützt Sie bei der Einbindung von externen Entscheidern in Ihr Sicherheits- & Risk- Management.
Sie haben Fragen und benötigen Hilfe, schreiben Sie uns
sicherheitsberater@gmx.eu
und besuchen Sie auch unsere Homepage für weitere Informationen
Der LBE beklagt in seinem Positionspapier die hohen Kosten, die dem Einzelhandel durch Sicherungsmaßnahmen zum Schutz vor kriminellen Handlungen und zur Aufklärung entstehen.
Ausserdem fordert er die konsequente Anwendung und Beibehaltung der bestehenden Gesetzeslage auch bei geringen Schadenshöhen.
Dazu ist zu sagen:
Die Forderung des LBE die bisherige Gesetzeslage zum Diebstahl, zur Sachbeschädigung, Körperverletzung usw. beizubehalten und die Gesetze konsequent anzuwenden ist richtig.
Wenn der LBE die Kosten und die Ineffizienz (hohe Dunkelziffer bei der Aufklärung) der Maßnahmen des Einzelhandels (Warensicherungssysteme, Kameraanlagen, Kaufhausdetektive) beklagt, muß festgestellt werden, daß es Sicherheit zum Nulltarif nicht gibt.
Es muß darauf hingewiesen werden, dass der Einzelhandel eigene kostengünstige bzw. kostenneutrale Maßnahmen nicht oder nur vereinzelt einsetzt, um die Diebstahlquote zu senken und die Effektivität der oben genannten Maßnahmen zu erhöhen.
Eine ergebnisorientierte, unabhängige Beratung zeigt dem Einzelhändler, wie er mit eigenen Ressourcen die Diebstahlprävention und Aufklärungsquote erhöhen und die anderen Sicherungsmaßnahmen sinnvoll unterstützen kann.
Das verringert die Inventurverluste ohne die Kosten zu erhöhen.
Erst wenn ein umfassendes Sicherheitskonzept nicht zum Erfolg führt, ist der Ruf nach dem Staat in Erwägung zu ziehen.
Ich hoffe Sie hatten eine unabhängige Sicherheitsberatung, damit Ihnen so etwas möglichst nicht passiert und Sie sich in Ihrer Wohnung sicher fühlen.
Hausinhaberin trifft auf Einbrecher – Ottobrunn
Am Dienstag, 08.06.2010, kam die Hausfrau gegen 21.30 Uhr vom Gassigehen mit ihrem Hund zurück.
Als sie die Haustür schon wieder hinter sich geschlossen hatte, kam ihr plötzlich ein unbekannter Mann laut brüllend entgegen und drückte gegen die Tür, so dass die Frau nicht ins Freie flüchten konnte.
Anschließend schlug er mit einem unbekannten Gegenstand auf die Frau ein und trat ihr gegen den Oberschenkel. Dann zerrte er die Frau an den Haaren ins Wohnzimmer, wo er sie mit einer vorgefundenen Trainingshose an den Handgelenken fesselte.
Nun forderte er von der Frau die Herausgabe der PIN ihrer EC-Karte. Die Frau nannte aus Angst die kurze Nummer.
Mit einer Gesamtbeute von einigen Hundert Euro flüchtete der brutale Räuber aus dem Haus in unbekannte Richtung.
Der Gefesselten gelang es, sich nach kurzer Zeit zu befreien und die Polizei zu verständigen. Die eingeleitete Sofortfahndung, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, verlief jedoch negativ.
Die Frau erlitt einen Schock, eine ca. vier Zentimeter lange Kopfplatzwunde, diverse Hautabschürfungen an den Handgelenken sowie einen Haarriss im rechten Oberschenkel. Die Verletzungen werden stationär in einer Klinik behandelt.
Wie sich bei den ersten Ermittlungen herausstellte, war der unbekannte Täter während der Abwesenheit der Hausinhaberin über ein gekipptes Fenster ins Haus eingedrungen und wurde wohl von der zurückkehrenden Eigentümerin bei der Suche nach Wertgegenständen überrascht.
Täterbeschreibung:
Männlich, 25-30 Jahre alt, ca. 170-175 cm groß, kindlich wirkendes Gesicht, schlanke Figur, kurze, dunkelblonde Haare, insgesamt ungepflegte Erscheinung, sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent; Bekleidung: Dunkelblaue Kapuzenjacke, führte Rucksack mit grau-blauen Streifen mit sich.